9 hilfreiche Google Tools für ein erfolgreiches Online-Marketing detail

9 hilfreiche Google-Tools für Ihr Online-Marketing

Google bietet längst mehr als nur einen Websuche-Dienst. Von der Webanalyse, über Anzeigenkampagnen bis hin zur Überwachung von Suchbegriffen: Der Suchmaschinenanbieter unterstützt Unternehmen mit vielen wertvollen Tools und Diensten bei ihren Online- Aktivitäten.

Nachfolgend lernen Sie die neun wichtigsten Google-Tools für Unternehmen kennen und erfahren, wie diese dazu beitragen können, Ihre Maßnahmen im Online-Marketing gezielter zu gestalten und zu verbessern.

 

Die vorgestellten Google-Tools im Überblick

1. Google Analytics

2. Google AdWords und Keyword –Planer

3. Google Shopping

4. Google Merchant Center

5. Google Search Console

6. Google Trends

7. Google Alerts

8. Google Drive

9. Google Translate

 

1. Erfolgreiche Webanalyse mit GOOGLE ANALYTICS

Mit Hilfe des weitverbreiteten und kostenlosen Webanalyse-Tool Google Analytics können Daten über die Aktivitäten der Besucher einer Webseite gesammelt werden. Durch eine Vielfalt an Messwerten lässt sich das Nutzerverhalten auf der Webseite analysieren und auswerten. So können kontinuierlich Optimierungen an Webseite und Online-Marketing-Kampagnen vorgenommen und der Webauftritt für Besucher attraktiver gestaltet werden.

Es können beispielsweise Interaktionen mit bestimmten Elementen erfasst, der Weg des Nutzers auf und über die Webseite abgebildet und die meistgenutzten Seiteninhalte ermittelt werden. Über ein sogenanntes Kampagnen-Tracking kann der Erfolg von Marketing-Aktivitäten auf einer soliden Datengrundlage bewertet werden. Google Analytics bietet zudem wichtige Vergleichsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Zeiträumen. So sind Entwicklungen im Zeitverlauf optimal nachvollziehbar. Mit kleinem Aufwand lassen sich die zur Verfügung stehenden Berichte individuell anpassen.

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2. Anzeigen gestalten mit GOOGLE ADWORDS und dem KEYWORD-PLANER 

Für die Suchmaschinenwerbung ist das Tool Google AdWords von größter Bedeutung. Mit AdWords können Werbetreibende Anzeigen in den Google-Suchergebnissen oder auf anderen Seiten des Google-Netzwerkes schalten. Es lassen sich verschiedenste Anzeigenformate erstellen – von Text-, über Bild- bis hin zu Videoanzeigen – passend zur jeweiligen Zielsetzung. 

Es können potentielle Interessenten und Kunden in verschiedenen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses angesprochen werden: Die, die kurz vor einer Kaufentscheidung stehen ebenso wie diejenigen, bei welchen das Interesse erst noch zu wecken ist. Über Remarketing-Maßnahmen können Werbetreibende zudem gezielt Nutzer ansprechen, die bereits mit spezifischen Seiten ihrer Webseiten interagiert haben. Auf Grundlage detaillierter Kampagnenberichte kann ermittelt werden, inwieweit die verfolgten Ziele erreicht werden und ob Ausrichtungen oder Gebotsstrategien für die Kampagnen optimiert werden sollten.

Kosten entstehen für den Online-Marketer nur durch Klicks auf die Werbeanzeigen. Die maximale Höhe des Tages- und Keyword-Budgets kann dabei individuell festgelegt werden. Zur besseren Planung der Ausgaben bietet Google ergänzend den AdWords Keyword-Planer an.

Der Keyword-Planer erweitert das Google AdWords Leistungsportfolio und soll dem Nutzer einen Überblick über das Suchvolumen für interessante Keywords und damit mögliche Klickzahlen auf seine Anzeigen verschaffen. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass die Klickrate selbstverständlich von einer Vielzahl von Faktoren abhängt, nicht alleine vom Suchvolumen. Des Weiteren dient das Tool zum Auffinden verwandter Suchbegriffe und damit der Ermittlung weiterer, für die Kampagne interessanter Keywords. Zudem wird eine Gebotsempfehlung für die jeweiligen Suchbegriffe ausgegeben.

Auch für die Suchmaschinenoptimierung kann der Keyword-Planer ein hilfreicher Dienst sein, denn hier spielen Suchvolumen und verwandte Suchbegriffe ebenfalls eine zentrale Rolle. Es sollte jedoch immer berücksichtigt werden, dass der Keyword-Planer als Datengrundlage für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung nicht ausreichend ist. Die ausgegebenen Daten sind stets mit Vorsicht zu genießen, weshalb man ergänzend auch auf verschiedene weitere Tools zurückgegriffen werden sollte. Dennoch stellt er einen guten und wichtigen ersten Startpunkt dar.

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3. Produktanzeigen erstellen mit GOOGLE SHOPPING

Diese Plattform kann als eine Art Preisvergleichsportal von Google angesehen werden, das Zugleich Bestandteil vom Anzeigen-Tool Google AdWords ist. Es gibt Betreibern von Online-Shops die Möglichkeit, sogenannte Product Listig Ads, also Produktanzeigen, über den organischen Suchergebnissen in der Google-Suche zu platzieren. 

Sowohl für das Einstellen neuer Produkte als auch für Klicks auf die in den Google Shopping Listen veröffentlichten Produkte, entstehen Kosten für den Werbetreibenden. Auf diese Weise sollen Aktualität und Qualität der veröffentlichten Produktinfos gewährleistet werden. Die Schaltung der Anzeigen erfolgt aufgrund der im Google Merchant Center eingetragenen Daten.

Google Shopping hat damit zweierlei Vorteile. Einerseits soll das Tool Kaufinteressenten beim Onlinekauf unterstützen, indem der Nutzer diverse Filterkriterien, wie Preis, Größe oder Marken, zur Verfügung gestellt bekommt. Andererseits bietet es Shop-Besitzern und Werbetreibenden  den entscheidenden Vorteil, potentielle Kunden auf ihre Seite zu bringen. 

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4. Händlerprofile verwalten mit dem GOOGLE MERCHANT CENTER

Das Google Merchant Center (Google Händlerzentrum) ist ein Tool, welches eng mit Google Shopping verknüpft ist. Dieses dient Online-Händlern dazu, einen Eintrag für ihr Unternehmen anzulegen und ihre Produktdaten hochzuladen. Als Werbetreibender in Google Shopping oder anderen Google-Tools können Shop-Besitzer diese Daten für Produktanzeigen nutzen. 

Das Tool bildet somit die zentrale Basis für das Schalten von Produktanzeigen in den Google Suchergebnissen. Diese werden nicht wie andere Anzeigenarten anhand der Eingabe bestimmter Keywords ausgespielt, sondern auf Grundlage der im Google Merchant Center hinterlegten Produktinformationen. Für den Nutzer der Google-Suche wird damit sichergestellt, dass für ihn möglichst relevante und interessante Produkte angezeigt werden, während sich für den Werbetreibenden die Chance erhöht, einen echten Kaufinteressenten anzusprechen.

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5. Google Search Console

Auch die Google Search Console (ehemals Google Webmaster Tools) steht Webseitenbetreibern als kostenloses Analyse- und Service-Tool zur Verfügung. In diesem sind verschiedene Berichte für die bestätigte Webseite vorhanden. 

Ein wichtiges und für die Suchmaschinenoptimierung unverzichtbares Werkzeug ist der Suchanalyse-Bericht. Über diesen kann nachvollzogen werden, für welche Suchbegriffe eine Webseite in einem festgelegten Zeitraum in den organischen Suchergebnissen der Google-Suche angezeigt und aufgerufen wurde. Es bestehen diverse Filtermöglichkeiten, um beispielsweise einzelne Seiten, Länder oder Gerätetypen im Rahmen der Suchanalyse genauer zu betrachten. Andere Berichte beziehen sich auf eher technische Dimensionen und geben beispielsweise Aufschluss über Probleme mit der Sitemap, dem Crawling durch den Googlebot oder Sicherheitsprobleme mit den Webseiteninhalten. 

Die Search Console kann zudem als Kommunikationsweg mit Google betrachtet werden, denn über dieses Tool werden Webseitenbetreiber über etwaige Probleme mit ihren Webseiten informiert. Umgekehrt haben Nutzer die Möglichkeit, Google über das Tool mitzuteilen, dass bestimmte Seiten gecrawlt oder bestimmte Backlinks auf der Webseite nicht bewertet werden sollen.

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6. Themeninteresse veranschaulichen mit GOOGLE TRENDS

Ein weiteres interessantes Google-Tool, welches gut zur Umsetzung von Suchmaschinenwerbung und anderen Online-Marketing-Aktivitäten herangezogen werden kann, ist Google Trends. Mit Hilfe dieses kostenlosen Dienstes kann die Entwicklung des Suchvolumens für eingegebene Suchbegriffe im zeitlichen Verlauf dargestellt und nachvollzogen werden. Betrachtungszeiträume können dabei individuell festgelegt und ausgewertet werden. 

Google Trends soll das Interesse der Internetnutzer zu bestimmten Themen im Zeitverlauf aufzeigen und Prognosen ermöglichen. Auf diese Weise können Werbetreibende aktuelle und für die Zielgruppe relevante Themen identifizieren, auf welchen sie ihre Online-Kommunikation oder auch Conten-Marketing-Maßnahmen aufbauen können.

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7. Suchbegriffe überwachen mit GOOGLE ALERTS

Das Analyse- und Monitoring-Tool Google Alerts kann als wertvolles Werkzeug zur Recherche im Web und für die Beobachtung von Medien, Meinungen und aktueller Themen genutzt werden. Es ermöglicht dem Nutzer, sich gezielt zu bestimmten Themen und Suchbegriffen zu informieren, indem durch das Tool automatisch generierte E-Mail Benachrichtigungen versandt werden. Der Nutzer bekommt so stets aktuellste, für ihr interessante Informationen aus dem Web, die durch hinterlegte Suchbegriffe definiert wurden. 

Mit Google Alerts können einerseits die Performance der eigenen Webseiten und Brands wie auch diejenigen der Wettbewerber verfolgt werden. Andererseits können auf diese Weise potentiell attraktive Plattformen für die Präsentation der eigenen Inhalte aufgefunden werden oder die ermittelten Informationen für eine gezieltere inhaltliche Ausrichtung eigener Kampagnen herangezogen werden. 

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8. Der Online-Arbeitsspeicher GOOGLE DRIVE

Google Drive stellt einen Speicherplatz für Daten zur Verfügung, auf den bequem online zugegriffen werden kann. In das Online-Tool können alle Arten von Dateien hochgeladen werden und es kann sowohl von Privatpersonen als auch Unternehmen genutzt werden. Für Unternehmen empfiehlt sich die kostenpflichtige Geschäftsversion der Google G Suite, da hier doppelt so viel Speicherplatz wie in der privaten Version zur Verfügung steht. Gegen einen Aufpreis erhält man Zugriff auf einen unbegrenzten Speicherplatz.

Ein orts-, geräte- und zeitunabhängiger Zugriff auf alle in Google Drive gespeicherten Inhalte ist der zentrale Vorteil des Tools. Die Daten können mit festgelegten Ordnern auf bestimmten Computern oder Endgeräten synchronisiert werden, sodass auch am Arbeitsplatz alle geschäftlichen Daten jederzeit auf dem aktuellsten Stand vorhanden sind. Mit entsprechenden Berechtigungen können auch Kollegen, Kunden oder Partner auf diese Dateien zugreifen.

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9. Unkompliziert übersetzen mit GOOGLE TRANSLATE

Im Google Übersetzer können Texte schnell und einfach in über 100 der weltweit am häufigsten gesprochenen Sprachen kostenlos übersetzt werden. Über das zur Installation im Google Chrome-Browser zur Verfügung stehende Add-On sind auch ganze Seiten einer geöffneten Website mit nur wenigen Klicks und ohne lästiges Kopieren einzelner Textabschnitte in kürzester Zeit zu übersetzen. Dank einer Sprach- und Bilderkennung können Texte für die Übersetzung auch einfach gesprochen oder fotografiert werden. 

Auch wenn das Tool seine Übersetzungsqualität kontinuierlich verbessert hat gilt nach wie vor, dass Unternehmen für die Erstellung fremdsprachiger Inhalte nicht auf professionelle Übersetzer verzichten sollten.

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Weitere Google-Tools

Die vorgestellten Tools stellen eine kleine Auswahl der nützlichsten Dienste fürs Online-Marketing dar, welche bei Konzeption und Umsetzung Ihrer Marketing-Maßnahmen eine große Hilfe sein können. Darüber hinaus stellt Google noch weitere interessante Tools bereit, eine Übersicht kann Opens external link in new windowhier eingesehen werden.

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BloggerSandra Drescher

Sandra ist bei der avenit AG Teil des Teams „Digitales Marketing und Strategie“ und unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung digitaler Kommunikations- und Marketing-Strategien. Sie hat an der Hochschule Pforzheim Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing studiert und dort ihren Master of Arts absolviert. Seit 2016 verstärkt sie die avenit AG in den Bereichen Suchmaschinenmarketing und Content-Marketing.

2 Beiträge von Sandra Drescher
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Kommentare2
Tom
vom 01. November 2013 um 13:58 Uhr
Google Webmaster Tools

Ähm, hab ich die Google Webmaster Tools im Beitrag übersehen oder wurden die weggelassen. Sind ja wohl neben Analytics und Adwords die wichtigsten Google Tools für die Website, Webshop, etc.

Julia Krupin
vom 05. November 2013 um 13:28 Uhr
Danke für das Feedback

Guten Tag Herr Gareis, vielen Dank für den Hinweis, da ist uns durchaus ein wichtiges Tools entgangen. Selbstverständlich will man diese Plattform bei der Suchmaschinenoptimierung nicht missen. Ich habe das Tool nachträglich in dem Beitrag ergänzt und nun sind es die 11 wichtigsten Google Tools :-) Viele Grüße, Julia Krupin

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