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Das war die dmexco 2015

Am 16. und 17. September fand die diesjährige Opens external link in new window"digital marketing exposition & conference (dmexco)" in Köln statt - die größte digitale Marketingmesse Europas. Analog zum Wachstum der Branche, war auch die dmexco größer denn je zuvor - fast 900 Aussteller, mehr als 500 internationale Top-Speaker, über 200 Stunden Programm, 75.0000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und fast 44.000 Besucher aus aller Welt.

Welten verbinden

Die Messe und Konferenz stand 2015 unter dem Motto "Bridging worlds" - die Vernetzung Aller mit Allem und Allen - der nächste entscheidende Schritt in eine "Digiconomy", also der digitalen Ökonomie. Einigen ist der Aufbruch in die digitale Ökonomie bereits gelungen, andere stehen noch am Anfang. Aktuelle und zukünftige Business-Welten, disruptive Geschäftsmodelle, neue Technologien und außergewöhnliche Ideen - die weltweit führenden Köpfe und wichtigsten Brands gaben Impulse für Marketing, Media, Werbung und Konsumentenkommunikation. Die dmexco versteht sich dabei als zentrale Schnittstelle der "Digiconomy" und möchte die entscheidenden Verbindungen herstellen:

  • Verbindung von Old und New Economy.
  • Verbindung zwischen realer und virtueller Welt.
  • Verbindung zwischen Marketing- und Technologieexperten.
  • Verbindung zwischen Konsumenten und Marken.
  • Verbindung zwischen Kulturen und Kontinenten.

Themen und Trends

Auf sechs Bühnen diskutierten über 500 Top-Speaker die Chancen und Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung. Dabei wurden unter anderem folgende Themen und Trends diskutiert:

Digitale Transformation

Abbildung 1: Christian Rätch (Saatchi & Saatchi) zum Thema Digitale Transformation

„Es wird alles digitalisiert, was digitalisiert werden kann – das Internet ist ein Allesfresser!“ (Christian Rätch, Saatchi & Saatchi) 

Die digitale Transformation geht weiter – Unternehmen müssen die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen weiter- und tiefergehend verankern. Neue Geschäftsmodelle und die damit verbundenen Chancen und Potenziale müssen rechtzeitig erkannt und auch dementsprechend umgesetzt werden. Viele Unternehmen setzen dies bereits gut um, andere befinden sich jedoch noch am Anfang. 

Content-Marketing

Content-Marketing ist kein Hype mehr, sondern im Marketing vieler Unternehmen angekommen. Das zeigt sich auch darin, dass die Budgets für Content-Marketing vielerorts bereits kräftig aufgestockt wurden. Deutlich ist in den letzten Jahren dabei zu erkennen, dass Nutzer relevante Inhalte mit Mehrwert von Brands gerne annehmen. Die weitere Entwicklung geht in Richtung personalisiertem Content, also Inhalt welcher auf die Person und deren Situation optimal zugeschnitten ist. In vielen Diskussionen wurde dabei wieder sehr deutlich, worauf es beim Content-Marketing ankommt: Wenn der Nutzer auf der Suche nach Informationen, Unterhaltung, Antworten oder Problemlösungen ist, muss die Marke zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Inhalten präsent sein. Jessica Federer von Bayer bringt es sehr passend auf den Punkt: „If you’re not there when I need you, I don’t need you at all“.

Native Advertising 

Abbildung 2: Expertenrunde zum Thema Native Advertising

Werbung nervt – diese Meinung vertreten viele Nutzer. Dies macht auch die Studie von Sourcepoint und Comscore deutlich: 24% der Deutschen nutzen Adblocker, um von den Werbeanzeigen verschont zu bleiben. Daher wird es künftig für Werbetreibende immer wichtiger Anzeigen mit einem Mehrwert und im richtigen Kontext zu bieten.

„Ads gotta fit in the flow of the user journey“ (Darren Hermann, Mozilla)

Werbung muss sich also in die Customer Journey einfügen, sodass sie den Nutzer nicht stört oder gar unterbricht. Ein Ansatz dabei ist „Native Advertising“, was für Werbung steht, welche sich sowohl vom Format, der Funktion und den Inhalten in den Kontext einfügen, in dem der Nutzer sich aktuell aufhält. Nur wenn die Anzeige in den Kontext passt, wird das Interesse des Nutzers geweckt und es werden Nutzerhandlungen ausgelöst. Der Anspruch an die Qualität des Inhalts der Anzeigen sollte dabei genauso groß sein wie an die Inhalte selbst. Michael McAvoy von „The Onion” brachte das wie folgt zum Ausdruck: „Ads need to be as good a content as everything else you create.“

Dabei sollten Anzeigen ehrlich, transparent, gut und authentisch sein. Sie sollten Fragen und Probleme beantworten und genau wie anderer Inhalt auch die richtige Information zur richtigen Zeit liefern.  

Mobile

Auch das Thema „Mobile“ ist und bleibt enorm wichtig. User sind immer und überall auf Ihren Mobilgeräten erreichbar. Dadurch rückt man im wahrsten Sinne des Wortes näher an seine Nutzer heran. Die Suche, die Informationsbeschaffung und auch das Konsumieren von unterhaltsamen Inhalten auf mobilen Geräten nimmt dabei immer mehr zu. Inhalte und Anzeigen müssen daher mehr und mehr für die mobile Nutzung optimiert werden. Ein spannendes Thema im mobilen Bereich wird in der nächsten Zeit das mobile Bezahlen sein, aber auch „Wearables“ also Geräte wie Smartwatches, die der Nutzer direkt am Körper trägt, werden in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen.

Fazit

Es waren zwei spannende Tage auf der dmexco 2015. Zahlreiche Vorträge, interessante Diskussionen und unterschiedlichste Aussteller vermittelten Informationen zu aktuellen und zukünftigen Trends der Digiconomy. Die dmexco wächst weiter und man darf gespannt sein, was die nächsten Jahre so bringen. Für all diejenigen, die sich die ein oder andere Inspiration für den Arbeitsalltag holen und aktuelle und zukünftige Trends kennenlernen möchten, finden Opens external link in new windowhier die wichtigsten Videos der diesjährigen dmecxo.

 

Quellen

dmexco (2015): dmexco 2015 - Official Website. Zugriff am 23.09.2015 unter Opens external link in new windowhttp://dmexco.de/

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da. Tel. : +49 781 919369-0 oder Opens window for sending emailinfo@avenit.de

 

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BloggerSimon Walter

Simon leitet bei der avenit AG den Bereich „Digitales Marketing und Strategie“ und berät Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Kommunikations- und Marketing-Strategien. Nach seinem Diplomstudium Medien und Informationswesen an der Hochschule Offenburg betreute er in der Karlsruher Agenturszene Kunden wie den dm-drogerie markt oder die WMF AG. Seit 2013 verstärkt er die avenit AG bei allen Themen rund um digitale Marketingstrategien, Suchmaschinenmarketing und Content-Marketing.

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