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Facebook für Firmen: Erfolgreich Posten auf Facebook

Viralen Content gestalten und verpacken


Viele Marketer zerbrechen sich regelmäßig den Kopf darüber, wie sie es mit ihren Facebookinhalten im Newsfeed ganz nach oben schaffen und wie sie die gewünschte Interaktion und Viralität  der anvisierten Zielgruppe erreichen.

Die Facebook Content Studie der knallgrau Agentur liefert dazu die Antworten. Sie untersuchte die Posting-Performance von 100 B2C Marken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über einen Zeitraum von vier Wochen.

Dabei stellte sich heraus, dass die durchschnittliche Posting-Viralität bei 0,23 Prozent liegt, also sehr niedrig. Mit einer Postfrequenz von höchstens drei Tagen und dem Prinzip „keep it short and simple“ stehen die Chancen einer hohen Nutzerbeteiligung sehr gut. Unternehmen sollten versuchen ihre Message in 1-3 Zeilen zu verpacken, alles darüber hinaus kostet den Leser Zeit – und Zeit ist bekanntlich Geld. Einfachheit, Konkretisierung und Emotionalität sind die Big 3 der erfolgreichen viralen Verbreitung auf Facebook.

 


Bilder sagen mehr als tausend Worte, und zudem sind sie bei Seitenaufruf nicht zu umgehen. In der Analyse, welche Nachrichtenform am effektivsten ist, lagen Umfragen und Bilder ganz klar vorne. Sehr schlecht abgeschnitten haben dabei die Videos und Links, welche absolut nicht zu empfehlen sind. Denn diesen können sich die User einfach entziehen, sie bestimmen selbst, ob sie den Link öffnen oder das Video starten.

Auch der Wochentag und die Tageszeit eines Posts sollten gut durchdacht sein. Sonntags ist der Newsfeed im Hinblick auf Unternehmenposts relativ überschaubar. An diesem Tag erzielt man die höchsten Viralitätswerte.  Das gilt vor allem für Branchen wie Tourismus, Beauty & Gesundheit, Finanzwesen oder Verbrauchsgüter. In einer aktuellen Studie der Social Media Agentur tobesocial stellte sich heraus, dass der optimale Wochentag jedoch stark branchenabhängig ist. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass beispielsweise Fanseiten in der Technologiebranche vor allem montags und dienstags eine erhöhte Interaktionsrate aufweisen. Der Verbrauchsgüterindustrie ist von Posts an Donnerstagen abzuraten, an diesem Tag liegt die Interaktionsrate mit 9% deutlich unter dem Durchschnitt.

 

Fazit:

Die genannten Fakten sprechen sicherlich für sich. Neben diesen Erkenntnissen darf jedoch nach wie vor nicht vergessen werden, dass jede Zielgruppe individuelle Bedürfnisse hat. Ein Patentrezept für die optimale Facebook-Nachricht gibt es nicht. Um optimal auf die Vorlieben der Kunden einzugehen ist eine ausführliche Zielgruppen-Analyse unumgänglich. Mit einer Kombination beider Ergebnisse steht einer erfolgreichen Markenkommunikation nichts mehr im Wege.

 

Quellen:

Opens external link in new windowwww.tobesocial.de

Opens external link in new windowwww.knallgrau.at/facebookcontentstudie

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BloggerSandra Brose

Sandra hat Medien und Informationswesen (B.Sc.) und Medien und Kommunikation (M.Sc.) an der Hochschule Offenburg studiert und leitete den Bereich Online-Marketing bei der avenit AG bis Ende 2015.



27 Beiträge von Sandra Brose
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Kommentare2
Felix Heck
vom 20. Juni 2013 um 18:30 Uhr
Parallelen..

Hallo Zusammen! Die angesprochenen no go's schrecken mich auf Facebook tatsächlich ab. Stündliche Posts mit langen Texten, welche es nicht auf den Punkt bringen sind bei mir oft der Grund gewisse Seiten aus meiner Abonnenten-Liste zu entfernen, da dies auf Dauer einfach störend wirkt. Die Punkte wie Posting-Frequenz, Uhrzeit und Wochentag lassen sich meiner Erfahrung nach auch auf Blogs übertragen - zumindest größtenteils. Die Empfehlungen sind gute Richtwerte, an denen man sich orientieren kann. Natürlich darf, wie bereits von Ihnen erwähnt, nicht von einem allgemeinen Erfolgsrezept ausgegangen werden. Vielen Dank für den tollen Artikel. Mit freundlichen Grüßen F. Heck

Sandra Brose
vom 08. Juli 2013 um 11:22 Uhr
Vielen Dank!

Hallo Herr Heck, vielen Dank für Ihr Feedback! In der Tat gibt es leider kein Erfolgsrezept, aber wenn mehr Unternehmen sich an die Do´s und Dont´s halten, dann sind wir schon einen Schritt weiter. Und das diese Ergebnisse sich teilweise auf den Blog-Bereich anwenden lassen, da stimme ich Ihnen auf jeden Fall zu! Letztendlich kommt es aber doch wieder auf die Zielgruppe an...Viele Grüße, Sandra Brose

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