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B2B-Unternehmen und LinkedIn – was sollten Sie beachten?

LinkedIn, das Wissensnetzwerk für Entscheider, ist in Deutschland immer präsenter und macht der Online-Businessplattform Xing zunehmend Konkurrenz. Erst im Februar 2009 startete LinkedIn seine deutschsprachige Variante und knackte im November letzten Jahres die 3 Millionen Mitglieder Marke für Deutschland, Österreich und die Schweiz - Xing weist derzeit doppelt so viele Mitglieder auf. 

Vor allem für Unternehmen, die im B2B-Bereich tätig sind, scheint das Angebot von LinkedIn attraktiv zu sein. Eine Studie von Quantcast, einem Web-Analyse-Anbieter, fand unter anderem heraus, dass die LinkedIn-Nutzer wohlhabender und gebildeter sind als der durchschnittliche Webseitenbesucher. Wenn Sie auf der Suche nach wertvollen Geschäftskontakten sind, sprechen folgende Fakten deutlich für die Investition in eine LinkedIn-Unternehmensseite:

  • Mitglieder: 54% der LinkedIn-Nutzer verdienen mehr als $ 60.000 und 36 % mehr als $ 100.000 jährlich.
  • LinkedIn hat 29% mehr Besucher, die im sechsstelligen Bereich verdienen, im Vergleich zu durchschnittlichen Webseiten.
  • Intensive Nutzung: Fast ein Viertel der LinkedIn-Besucher kehrt mindestens 30-mal im Monat zurück, die Hälfte der Mitglieder verwendet die Plattform mindestens einmal monatlich.

Um dauerhaften Erfolg im Marketing auf LinkedIn zu verzeichnen, sollten Sie einige wichtige Tipps beherzigen:

1. Regelmäßige Pflege: Nachdem ein Unternehmensprofil angelegt wurde, sollte es unbedingt regelmäßig gepflegt werden (wenn möglich wöchentlich). Der Inhalt kann sowohl auf der Unternehmensseite wie auch in LinkedIn-Gruppen und dem Profil gepostet werden. Die Aktivität in Gruppen sollte ebenfalls regelmäßig gepflegt werden, indem weitere Gruppen hinzugefügt werden oder Posts kommentiert werden. Die Erstellung und Veröffentlichung von White Paper und Infografiken fördert das Interesse am Unternehmen und die Kundenbindung sehr. Im Fokus der Plattform steht generell das Networking (Kontakte bestätigen oder anfragen und pflegen). Je nach Unternehmenszielen und Ergebnissen sollte man zwischen den verschiedenen Aktivitäten abwägen.

2. Generieren von Leads in Gruppen: Eine der besten Methoden, um Leads zu generieren, ist das Veröffentlichen von Kommentaren in entsprechenden Gruppen. Finden Sie Diskussionen, zu denen Sie etwas Nützliches oder gar Lustiges beitragen können. In einem Nebensatz sollte natürlich Ihr Unternehmen geschickt erwähnt werden. Dies sollte um die 80% ihrer Kommentar-Strategie ausmachen. Setzen Sie es sich zum Ziel, sich bei Ihren Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit als Experte zu positionieren, der bei Fragen zur Hilfe steht und immer den passenden Ratschlag hat.

3. Optimierung von Werbeanzeigen: Als Unternehmen ist man ständig auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten – deshalb optimieren erfolgreiche LinkedIn-Werbetreibende ihre bezahlten Werbeanzeigen kontinuierlich. Folgenden Prozess sollte man dafür regelmäßig durchlaufen.

- Zielgruppe bestimmen

- kreative Grafiken erstellen, um die Werbebotschaft zu vermitteln

- Werbeanzeige schalten und auf Ergebnisse warten

- Ergebnisse erhalten und Reporting erstellen

- Kennzahlen analysieren und ermitteln, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche man in Zukunft besser außen vor lassen sollte

- Prozess wiederholen

4. Neue Kunden lokalisieren: Zum Ausbau des Business-Netzwerks eignet sich am besten der Newsfeed. Mit der richtigen Herangehensweise lassen sich damit gute Kontakte finden, denn der Newsfeed lässt sich ganz einfach nach Empfehlungen von Personen filtern.

 

 

Fazit:

Wie bei allen anderen sozialen Netzwerken, sollte auch vor der Erstellung eines Unternehmensprofils auf LinkedIn geprüft werden, ob die Zielgruppe und Branche auf dieser Plattform ausreichend vertreten ist. Dies kann durch eine Social-Media-Recherche geprüft werden. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, steht der Einbindung von LinkedIn in die Social-Media-Strategie des Unternehmens nichts mehr im Wege.

Quelle:

Opens external link in new windowhttp://www.socialmediaexaminer.com/linkedin-for-business/

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BloggerSandra Brose

Sandra hat Medien und Informationswesen (B.Sc.) und Medien und Kommunikation (M.Sc.) an der Hochschule Offenburg studiert und leitete den Bereich Online-Marketing bei der avenit AG bis Ende 2015.



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