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Der Facebook Trendreport 2012 – ein Rückblick

Kundendialog wird für Unternehmen interessanter

84 Facebook-Profile der offiziellen deutschsprachigen Top-150-TV-Werbespender aus dem ersten Quartal 2012 analysierten die Agenturen Pilot Hamburg und Zucker Kommunikation mit Unterstützung von Buddybrand für den Trendreport 2012. Um zusätzlich das Marken-Image zu vergleichen, wurden erstmals 200 Marken-Fans und 200 Nicht-Marken-Fans ab 16 Jahren auf Facebook zu ihren Einstellungen und Interaktionen zu bzw. mit Marken befragt.

Die Studie belegt, dass Facebook für Marken, die stark auf eine reichweitenausgelegte Kommunikation setzen, einen idealen Kanal bietet. Innerhalb eines Jahres seien die Fan-Zahlen der Top-150-TV-Werbespender von durchschnittlich 25.124 im Jahr 2011 um das Fünffache auf 126.084 Fans gestiegen.

Mit dem Wachstum der Community ist jedoch ein sinkender Anteil der Faninteraktionen mit den Inhalten zu beobachten. Die Interaktionsrate liegt im Jahr 2012 mit durchschnittlich 0,6 Prozent deutlich unter den Werten der Vorjahre. 2011 lag diese bei 1,5 Prozent, im Jahr 2010 sogar bei 4,3 Prozent, die „Lightweight Interactions“ („Gefällt mir“-Angaben von Usern auf Admin-Postings) dominieren die Form der Interaktion. Nutzerpostings und Kommentare treten laut der Studie deutlich weniger auf. Die Hauptgründe für eine Interaktion mit Marken seien die Teilnahme an Gewinnspielen (57%), die Reaktion auf Neuigkeiten (51%), das Aussprechen von Lob (39%) und das Stellen von Fragen (33%). Der Rückgang der Interaktivität wird mit dem Wandel von Facebook zu einem Reichweitenmedium begründet. Dadurch würde die Plattform zunehmend den „freundschaftlichen“ Charakter verlieren.

Die Analyse zeigt außerdem, dass eine auf Informationsdistribution und Service ausgelegte Kommunikationsstrategie die Bedürfnisse der Fans eher befriedigt. Marken-Fans betrachten Marken-Pages eher als einen Feedback- und Servicekanal und sind weniger an Angeboten interessiert, die sich auf den freundschaftlichen Charakter der Konsumenten-Marken-Beziehung konzentrieren.

Fazit

Die fehlende Interaktion der Fans bringt natürlich eine sinkende Sichtbarkeit der Seiten mit sich. Deshalb wird es für Seitenbetreiber in Zukunft umso wichtiger sein, eine qualitative Fan-Basis aufzubauen und dieser adäquate, einzigartige Inhalte zu bieten. Nur so kann gewährleistet werden, dass Beiträge auch prominent im News-Feed der Fans auftauchen.

 

 

 

 

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da.

Tel. : +49 781 919369-0 oder info@avenit.de

 

Quellen:
http://de.slideshare.net/zuckerberlin/trendreport-2012
   Internet World Business 23/12

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BloggerSandra Brose

Sandra hat Medien und Informationswesen (B.Sc.) und Medien und Kommunikation (M.Sc.) an der Hochschule Offenburg studiert und leitete den Bereich Online-Marketing bei der avenit AG bis Ende 2015.



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