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Google AdWords: Telefontracking & Gemeinsame Budgets

Google AdWords bereichert sein Leistungsspektrum durch zwei neue Features

Bislang war es nur über Umwege möglich festzustellen, ob ein Kunde, der zum Telefon greift, über die AdWords Anzeige aufmerksam geworden ist. Ein Feature ermöglicht jetzt die eindeutige Zuordnung der Telefonanrufer zu einer bestimmten Anzeige bei Google AdWords.

Google bewältigt den Medienbruch zur Telefonie folgendermaßen:  Jeder Werbeanzeige wird eine einzigartige Telefonnummer zugeordnet, die für den Kunden direkt auf der Suchergebnisseite sichtbar ist. Dabei handelt es sich um eine kostenfreie 0800er Rufnummer. Sobald ein Nutzer diese Telefonnummer wählt, wird er direkt zum Werbetreibenden weitergeleitet. Google zählt den Anruf und ordnet ihn der entsprechenden Anzeige zu. Gleichzeitig hat die Suchmaschine auch neue Messwerte eingeführt. Infolgedessen wird die Erfolgskontrolle durch Kennzahlen, wie dem maximalen Price-per-Phonecall (CPP) und der Phonethrough-Rate (PTR), ergänzt. Der Mindestpreis des CPP´s liegt bei 1€.

Die zweite neue Funktion ermöglicht die Bestimmung eines gemeinsamen Budgets für mehrere AdWords-Kampagnen. Die Tagesbudgets wurden bis vor kurzem gesondert für einzelne Kampagnen festgelegt. Erreichte eine Kampagne A beispielsweise das Tagesbudget von 30 Euro, so wurden alle Anzeigenschaltungen aus dieser Kampagne für diesen Tag eingestellt. Auch wenn eine Kampagne B noch 5 Euro von ihrem Tagesbudget übrig gehabt hätte. Der Restbetrag dieser Kampagne wurde nicht für die Kampagne A eingesetzt.

Mit der Funktion „gemeinsame Budgets“ (shared budgets) können die Werbetreibenden diese einzelnen Kampagnenbudgets nun durch ein großes gemeinsames Budget ersetzen und gewinnen dadurch an Flexibilität. Das heißt, das Budget verteilt sich nun entsprechend der Nachfrage. Kampagne A würde also mehr als 30 Euro erhalten, Kampagne B somit weniger als ursprünglich zugewiesen. Dieses Feature befindet sich momentan noch in der Beta-Version und ist nicht in allen Konten verfügbar.

Fazit

Beide Features stellen ohne Zweifel eine Aufwandserleichterung innerhalb der SEA-Maßnahmen dar. Jedoch bedarf es, vor allem bei dem Telefon-Tracking, noch an Verbesserung. So hat der Anrufer dann eine “neue” Rufnummer des Unternehmens. Dies kann auch schnell zu Verwirrung führen, da auf der Zielseite eine andere Telefonnummer kommuniziert wird. Eine genaue Lösung hierfür ist noch nicht bekannt.

Mit den gemeinsamen Budgets kann Google AdWords die Tagesbudgets  besser unter den ausgewählten Kampagnen verteilen, das konstante Monitoring entfällt. Jedoch besteht das Risiko, dass Google bei Nutzung eines gemeinsamen Budgets mehr Geld in die klickstarken Kampagnen steckt, jedoch nicht in die, die sich am besten und am günstigsten verkaufen. Angesichts dessen kann es zielgerichteter sein, manuelle Budgetanpassungen vorzunehmen.

Die Zeit wird zeigen, wie effektiv beide Google AdWords Erweiterungen tatsächlich sind.

 

 

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da.

Tel. : +49 781 919369-0 oder info@avenit.de

Quellen:
http://www.ranking-check.de/blog/adwords-telefontracking-in-deutschland-verfugbar/
http://suchmarketing.net/adwords/gemeinsame-budgets
http://www.internetwerbung-optimieren.de/adwords-endlich-mit-gemeinsame-budgets

 

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BloggerSandra Brose

Sandra hat Medien und Informationswesen (B.Sc.) und Medien und Kommunikation (M.Sc.) an der Hochschule Offenburg studiert und leitete den Bereich Online-Marketing bei der avenit AG bis Ende 2015.



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