Deutsche Firmen in sozialen Netzwerken

Deutsche Firmen in sozialen Netzwerken

Laut einer Studie der FH Mainz ist das Interesse der Internetnutzer an deutschen Unternehmen in den sozialen Medien weitaus größer als gedacht. Die Firmen können dem regelrechten Ansturm mit ihrem Angebot auf Facebook, Twitter und Co. kaum gerecht werden. Prof. Dr. Lothar Rolke und Patrick Djuga von der Fachhochschule Mainz untersuchten sowohl das Engagement der DAX-30-Unternehmen auf Facebook, Twitter, Youtube und in Blogs als auch das Interesse der Nutzer.

 

Die Studie

•    Von Mitte 2009 bis Anfang 2011 hat sich die Anzahl der Tweets verzehnfacht
•    Gleichzeitig stieg die Zahl der Follower aber um das 14-fache
•    Die Firmen-Accounts auf Facebook nahmen in dieser Zeit um 60 Prozent zu
•    Die Anzahl der dortigen Fans stieg um fast 450 Prozent (von 2,2 Millionen auf über 10 Millionen)

 

Das Ranking

Spitzenreiter mit 7 Millionen Fans allein auf Facebook ist Adidas. Damit hat der Sportartikelhersteller die bisher vorne liegenden Automobil- und IT-Unternehmen auf die hinteren Ränge verwiesen. Während BASF und Metro sich um sieben bzw. neun Plätze im Ranking verbesserten, rutschten die Deutsche Börse und Fresenius um fünf bzw. sechs Plätze nach hinten.

Die Wünsche der Nutzer

Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa äußerte Rolke, dass die Unternehmen sich zwar anstrengten, das Engagement aber nicht ausreiche. So würden sie von dem Ansturm überrascht und von der Entwicklung erschlagen. Laut Rolke wollen Fans und Follower vor allem „Informationen, kostengünstige Angebote, Unterhaltung und Wir-Gefühl.“

Die Macht des Netzes

Als wichtiger Marketingfaktor seien die sozialen Medien heutzutage in der Kundenkommunikation nicht mehr wegzudenken, so Rolke. Auf der einen Seite müsse man den eigenen Mitarbeitern die Chance geben, sich in den Netzwerken zu äußern, auf der anderen Seite müsse es dafür eindeutige Regelungen geben. Auch Unternehmen, die nicht mit Endkunden zu tun haben, müssten die Macht des Netzes berücksichtigen, denn „das Internet entwickelt sich zu einem digitalen und impulsstarken Spiegelbild für Trends, Potenziale und Empfindlichkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Rolke.

Das Fazit

Die eigenen Geschäftsgrundlagen verbessern sich folglich nur, wenn man das „Spiegelbild“ Internet zu nutzen weiß und sich auf die Veränderung seiner Kunden einstellt.

Quellen:

- Opens external link in new windowwww.nwzonline.de
- Opens external link in new windowwww.idw-online.de

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da. Tel. : +49 781 919369-0 oder info@avenit.de

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BloggerChristian Seifert

Christian ist Gründer und CEO der avenit AG. Seit über 18 Jahren begeistert er seine Kunden mit erfolgreichen Internetlösungen. Als Internetexperte, u.a. für die Haufe Akademie, ist er außerdem in ganz Deutschland unterwegs und hält Vorträge zu Themen wie Internet in China, Social Media, Suchmaschinen-Marketing und mobile Webseiten.


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