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Das Panda-Update

Googles so genanntes Panda-Update sorgt für Aufregung. Der Suchmaschinenbetreiber hat intensiv an seinem Algorithmus gearbeitet und wird ihn in den kommenden Wochen auch auf dem deutschen Markt einsetzen.

Ziel des Updates

Ziel des Updates ist es, qualitativ weniger anspruchsvolle Seiten im Ranking zurückstufen. Gemeint sind damit Seiten, die wenig Mehrwert für den Nutzer bieten, Inhalte von anderen Websites kopieren oder einfach nicht sehr nützlich sind. Hauptsächlich Web-Shops sind davon betroffen. Darüber hinaus legt Google laut Software-Ingenieur Matt Cutts Wert darauf, dass „qualitativ hochwertige Seiten mit originären Inhalten und Informationen wie Studien, tiefgründigen Analysen und ähnlich anspruchsvollen Inhalten höher“ gerankt werden.

Panda für englische Suchbegriffe

Panda wurde bereits für englische Suchbegriffe eingeführt, worunter viele US-Seiten gelitten haben. Ein kanadisches Autorenverzeichnis verlor von einem auf den anderen Tag durch die Herabstufung im Ranking 74% seines Traffics. Abstürze von 2.353 Suchbegriffen unter den Top 5 auf 234 Begriffe sind keine Seltenheit. Bei einer US-Supermarktkette allerdings wirkten sich so genannte „Mentions“, d. h. die Erwähnung der verlinkten Domain im Linktext, positiv aus. Die Kette verzeichnete 10% mehr Keywords und taucht nun in den Top 5 von Google auf.

Was ist zu beachten

Seitenbetreiber sollten darauf achten, dass die Domains als Linktext oder in der Nähe des Linktextes genannt werden. Darüber hinaus wird empfohlen, sich bei so genannten „Authority Sites“ mit guter Google-Reputation einzubringen. Hierfür eigenen sich Branchenbücher oder B2B-Portale wie linx.de. Auch Seiten von Verbänden, Stellenbörsen oder Universitäten sind gute Verlinkungsquellen. Google Places und panoramio.com bieten die Möglichkeit, Geodaten abzugleichen. Um für den Google-Crawler bedeutender zu erscheinen, lohnt es sich auch, mehrere Telefonnummern anzulegen. Ein deutsches Schuhversandhaus erzielte ebenfalls große Erfolge durch Bewertungen in Online-Communities wie ciao.de. Letztlich verhelfen Mitarbeiterprofile auf Plattformen wie xing.com, Facebook, Youtube oder linkedin.com auch zu nützlichen Verlinkungen.

Quellen

Internet World Business, „Keine Angst vor Panda“, Ausgabe 8/11, 18.04.2011, S. 28.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da. Tel. : +49 781 919369-0 oder info@avenit.de

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BloggerChristian Seifert

Christian ist Gründer und CEO der avenit AG. Seit über 18 Jahren begeistert er seine Kunden mit erfolgreichen Internetlösungen. Als Internetexperte, u.a. für die Haufe Akademie, ist er außerdem in ganz Deutschland unterwegs und hält Vorträge zu Themen wie Internet in China, Social Media, Suchmaschinen-Marketing und mobile Webseiten.


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