Social Media 2011

Social Media 2011 – 10 Thesen

Social Media durchdringt inzwischen zahlreiche Unternehmensbereiche. Für 2011 werden hier weitere wesentliche Veränderungen erwartet: Die Sozialen Medien sollen sich in Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Personal- und Produktentwicklung weiter etablieren und auch in kleinen Unternehmen stärker genutzt werden.
Vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. wurden bezüglich der Entwicklung in diesem Jahr 10 Thesen veröffentlicht, welche wir hier einmal zusammengefasst haben:

 

1. Unternehmensorganisation

Social Media ist nicht mehr nur ein Trend und bedarf einer präzise ausgearbeiteten Organisation. Eine abteilungsübergreifende Unternehmenskommunikation wird die grundlegende Voraussetzung dazu bilden.

2. Mittelständische Unternehmen

Unternehmenskommunikation über Social Media wird zukünftig auch für kleinere Unternehmen, Verbände und die Industrie wichtig werden. Diese werden in die Thematik einsteigen und können dabei aus den Fehlern großer Player am Markt lernen: Social Media hat seinen Mehrwert nicht unbedingt im werblichen Bereich – Kundenbindung und Imageaufbau spielen hier eine viel wichtigere Rolle!

3. Produktentwicklung

Social Media ist eine schnelle und effektive Form der Marktforschung und wird für die Produktentwicklung eine bedeutende Rolle einnehmen. Selten geben Kunden, Interessenten und andere Involvierte so umfangreich und ehrlich ihre Meinungen und Erfahrungen preis, wie in Blogs, Portalen und Netzwerken. Langwierige Befragungen und Auswertungen könnten schon bald als überholt gelten.

4. Customer-Relation

Auch die Einträge in CRM-Systemen werden sich zukünftig auf das Thema Social Media beziehen: Felder für entsprechende Einträge zu den einzelnen Kunden werden integriert werden und Schnittstellen für einen automatisierten Datenaustausch mit Sozialen Medien installiert werden.

5. Personalwesen

Da sich nicht nur Kunden mittels User-Generated Content über Unternehmen informieren, müssen auch Personalbereiche auf den Webseiten von Unternehmen dynamischer gestaltet werden. Nur so können begeisterte Bewerber für sich gewonnen werden.

6. „Social Intelligence“

Über das Social Web lässt sich ein beachtliches Wissen über Produkte und Dienstleistungen, aber auch Zielgruppen und deren Anspüche gewinnen. Den gewonnenen Erfolgsfaktor ‚Wissen‘ gilt es dann nur richtig einzusetzen.

7. Facebook ist nicht alles

Facebook ist zwar groß und bekannt, jedoch werden Nutzer langfristig gesehen wieder auf inhaltsspezifische Anwendungen und Plattformen zurückgreifen. Daher gilt es auch die eigene Homepage sozialer aufzubereiten und Nutzern die direkte Kommunikation über beispielsweise Blogs und Foren zu ermöglichen.

8. Neue Berufsbilder

Gelerntes Wissen von Marketingmitarbeitern ist nur noch begrenzt anwendbar. Mit den Sozialen Medien kommen neue Funktionen und Tools auf, die eine Anpassung der Arbeitsweisen und Kommunikationsstile erfordern.

9. Neue Kommunikationsweise

Kampagnen, wie sie bislang von Agenturen durchgeführt werden, werden schon bald veraltet sein. Die Gewinnung von Aufmerksamkeit reicht nicht mehr aus: Ideen müssen bei der jeweiligen Zielgruppe aktives Interesse in Form von Interaktion wecken.

10. Erfolgsmessung

Während die Zielsetzung von Unternehmen seither nur das Dabeisein begrenzt war, werden zukünftig auch Ergebnisse viel stärker ins Gewicht fallen.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da.

Tel. : +49 781 919369-0 oder info@avenit.de

  • Share
  • LinksPermalink⁄⁄Trackback-Link
BloggerChristian Seifert

Schauen Sie hinter die Kulissen des Internets! In unserem Blog finden Sie unterhaltsame, informative und brandaktuelle Beiträge unserer Mitarbeiter rund um das Thema Internet. Und natürlich möchten wir nicht nur informieren, sondern sind sehr gespannt auf Ihre Kommentare.

5 Beiträge von Christian Seifert
paperclip
Kommentare0
Ich will auch einenKommentar schreiben
  • ( wird nicht veröffentlicht )

Blog

Archiv