Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenmarketing erfolgreich umsetzen

Suchmaschinenmarketing oder auch Search Engine Advertising (SEA) ist eine Online-Marketing Methode, die umgangssprachlich auch als Sponsorenlink bekannt ist, da es sich hierbei um einen bezahlten Eintrag in Suchergebnislisten handelt.

Worauf es ankommt

Um sich beim Search Engine Advertising jedoch eine rentable Top-Position innerhalb der Anzeigenliste – beispielsweise den so genannten Google Adwords bei Google - zu erkaufen, muss eine richtige Wahl der Suchbegriffe erfolgen. Schätzungen zufolge werden letztlich weltweit jährlich insgesamt mehrere 100 Millionen Euro an Budget erfolglos investiert!

 

Wo liegt die Schwierigkeit?

Werden Brand Keywords, das heißt Suchbegriffe die mit dem Namen des Unternehmen, der Marke oder der Webseite in Verbindung stehen, mit Non-Branded-Keywords, welche mit diesen dagegen nichts zu tun haben, in einer Kampagne verknüpft, so wird die Effizienz des SEA verschleiert und das eingesetzte Kapital auch nicht entsprechend ausgeschöpft. Dementsprechend niedrig ist der Return on Investment (ROI), welcher zur Messung der Rendite des eingesetzten Kapitals, also dem Gewinnanteil, dient.

 

Was ist somit die richtige Strategie?

Soll daher nun ausschließlich auf Non-Branded-Keywords gesetzt werden und auf Brand Keywords wie dem eigenen Firmennamen gänzlich verzichtet werden?

Diese Frage gilt als durchaus umstritten.

Werden wie vorangegangen nicht empfohlen, beide Suchwortkategorien verwendet, so leisten häufig nur die Brand Keywords den Beitrag zum Erfolg, welchen die Non-Branded-Keywords lediglich einschränken.
Allerdings wird die Wirkung des Branding-Effektes bei Anzeigen oft überschätzt: Werden nämlich nur Non-Branded Keywords verwendet, so fällt der Gewinnanteil dadurch auch nicht wesentlich geringer aus.

Gerne empfehlen Agenturen jedoch auch Keywords mit dem Firmennamen zu buchen, da dabei die entscheidenden Kennziffern der Conversionrate, Conversionskosten und der Click Through Rate (CTR) in der Regel überdurchschnittlich gute Werte aufweisen. Somit stehen die Statistik des Gesamtkontos und damit wiederum die Arbeit der Agentur auf den ersten Blick in einem sehr guten Licht da. Betrachtet der Kunde die Zahlen des Kontos dann nur oberflächlich und geht nicht tiefer in die Anzeigengruppen- oder Kampagnenebene, ist er zufrieden. Allerdings ist er sich dabei nicht bewusst, dass er so durchaus auch für Klicks bezahlt, die er auch umsonst – nämlich über die organische Suche – bekommen hätte.

Auch wenn die Costs per Click (CPCs) für die Buchung auf die Brand Keywords im Schnitt deutlich geringer sind, ist das Bieten auf den eigenen Firmennamen als Keyword daher nur dann zu empfehlen, wenn das Unternehmen beispielsweise kein Top Ranking unter den organischen Sucherergebnissen erreicht, oder die Strategie darauf ausgelegt ist, die Konkurrenz von den Top-Platzierungen im Anzeigenbereich zu verdrängen. Nachdem es seit dem 14. September 2010 nun nicht mehr möglich ist Markenschutz bei Google zu beantragen, sollte diese Strategie vielleicht auch nicht vollkommen unbeachtet bleiben.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da. Tel. : +49 781 919369-0 oder info@avenit.de

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BloggerChristian Seifert

Christian ist Gründer und CEO der avenit AG. Seit über 18 Jahren begeistert er seine Kunden mit erfolgreichen Internetlösungen. Als Internetexperte, u.a. für die Haufe Akademie, ist er außerdem in ganz Deutschland unterwegs und hält Vorträge zu Themen wie Internet in China, Social Media, Suchmaschinen-Marketing und mobile Webseiten.


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