social media dashboard

Social Media Dashboard

Nachrichten werden zunehmend über Twitter und Facebook verteilt, bis sie schließlich auf den großen Medienportalen und in der klassischen Berichterstattung landen. Dabei werden auch Unternehmen, hin und wieder zum Spielball und erleiden Schaden, weil sie anfangs die ersten Berichte ignoriert oder nicht wahrgenommen haben.


Grund genug, noch einmal die erste Regel sämtlicher Social-Media-Ratgeber zu beherzigen: Hören Sie gut zu! Achten Sie auf das, was Ihre Kunden und die Öffentlichkeit über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte sagen. Denn so bietet sich die Chance, ungefiltert Verbraucher-Feedback zu sammeln und darauf einzugehen.


Häufig genügt dabei bereits ein erster, einfacher Schritt: Die Abfrage verschiedener Suchportale, um sich über die Meinungen zu informieren, die Kunden online äußern. Ein eigenes Social Media Dashboard lässt sich nämlich schon ohne größeren Aufwand oder Kosten leicht selbst einrichten. Unter einem Dashboard versteht man eine personalisierte Webseite, beispielsweise auf Netvibes oder iGoogle, auf der unterschiedliche, individuelle Abfragen und Feeds zusammengeführt und übersichtlich zusammengestellt werden.

 

Abfragen mit RSS bündeln

Dazu geben Sie auf den erwähnten Seiten einfach das von Ihnen gesuchte Stichwort ein und abonnieren auf der Ergebnisseite den jeweiligen Feed. Danach laden Sie ihn entweder in Ihren RSS-Reader, oder fügen ihn zum Beispiel auf einer "persönlichen Startseite" wie Netvibes hinzu.

 

Abfragen zur eigenen Firma

Um zu verfolgen, wo und was über Ihr Unternehmen oder Ihre Marke im Web gesprochen wird, richten Sie auf den gelisteten Seiten eine Suchabfrage ein und kopieren den RSS-Feed auf der Ergebnisseite. Auf Ihrer Netvibes-Seite laden Sie anschließend über "Inhalte hinzufügen" und "Feed hinzufügen" das jeweilige Modul auf die Seite. Nun wird jedes Mal, wenn Ihr Unternehmen in einem Blog-Artikel oder ähnlichem genannt wird, der Link im entsprechenden Widget aufgeführt.

 

Dienste für das Social Media Dashboard:

Blogpulse                           www.blogpulse.com
Icerocket                            www.icerocket.com
Google Blogsearch             http://blogsearch.google.com
Socialmention                     www.socialmention.com
Wikio                                   www.wikio.com
Youtube-Suche                  www.youtube.com
Flickr-Suche                       www.flickr.com, nur über die API
Backtype                            www.backtype.com
Google Alerts                     www.google.com/alerts
Twitter-Suche                     http://search.twitter.com, www.monitter.com

 

Radarportale

Die folgenden Dienste bieten eine Übersicht über die Themen, die in Social Media aktuell populär sind. Einerseits erfahren Sie darüber, welche Diskussionen gerade in Blogs und bei Twitter geführt werden. Andererseits sind diese Plattformen häufig der "Vorhof" für die klassische Berichterstattung.


Opens external link in new windowRivva  ist ein deutscher Blog-Aggregator: Wird ein Blogpost oder ein Thema in mehreren Blogs behandelt, listet Rivva die entsprechenden Blogposts und Tweets.


Das amerikanische Pendant ist Opens external link in new windowTechmeme. Auch hier werden Blogs durchforstet und relevante Artikel zu einem Thema aufgelistet.


Opens external link in new windowTwitturly und Opens external link in new windowTweetmeme leisten dasselbe für Twitter: Hier werden Trend-Begriffe und Links gezählt. Twitter ist vor allem in Kombination mit Blogposts interessant: Ein Blogpost kann durch Twitter oder Facebook in kurzer Zeit große Reichweite erhalten.

Opens external link in new windowDigg ist eine soziale News-Plattform. Links und Nachrichten werden hier von anderen Nutzern bewertet.


Opens external link in new windowDelicious  ist ein öffentlicher Bookmark-Service. Die Delicious-Hotlist zeigt Websites an, die in kurzer Zeit häufig von Delicious-Nutzern abgelegt wurden.

 

Zwei Tipps zum Einrichten des Social Media Dashboards

Zum Schluss noch zwei Tipps zur Einrichtung Ihres ersten eigenen Dashboards:

 

1. Für einen schnellen Test und ersten Blick empfiehlt sich Opens external link in new windowAddictomatic. Hier gibt es, wenn auch mit amerikanischem Fokus, viele der Abfragen ganz einfach als kombinierte Suche.


2. Ein Social Media Dashboard ist nur ein erster Schritt. Am wichtigsten ist nach wie vor, wie Sie mit dem Feedback Ihrer Kunden umgehen. Das ist aber nicht nur eine Frage der entsprechenden Tools, sondern vor allem eine Einstellungs- und Übungssache.

Viel Spaß beim Ausprobieren der Tools und mit Ihrem ersten eigenen Social Media Dashboard!

 

Quellen

Hinweis: gekürzte Fassung (Quelle: Internet World Business (2/10) - Andreas Milles)

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sind wir gerne für Sie da. Tel. : +49 781 919369-0 oder info@avenit.de

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BloggerChristian Seifert

Christian ist Gründer und CEO der avenit AG. Seit über 18 Jahren begeistert er seine Kunden mit erfolgreichen Internetlösungen. Als Internetexperte, u.a. für die Haufe Akademie, ist er außerdem in ganz Deutschland unterwegs und hält Vorträge zu Themen wie Internet in China, Social Media, Suchmaschinen-Marketing und mobile Webseiten.


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